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Die Geschichte von dem Mädchen, das keine Hape Eintrittskarte mehr bekommen hatte, aber trotzdem die wahrscheinlich beste Karte des Abends gezogen hatte…






Gut, ich beginne mit der Vorgeschichte. Nachdem ich seit 4 Jahren Hape Fan bin, war es logisch, dass ich irgendwann Hape live sehen wollte… aber eigentlich wollte ich es auch nicht.
Bei mir ist das immer sehr komisch, obwohl ich etwas will, will ich es doch nicht.
Egal, Hape kam sowieso nicht nach Österreich, somit hatte sich die Sache von selbst erledigt.
Als ich dann von einer Freundin erfuhr, dass Hape am 05.07.2007 nach Österreich kommen würde, hielt ich es für einen Scherz, doch es war wahr! Ich lies ziemlich viel Zeit vergehen, ehe ich auf die Idee kam, doch mal nachzufragn, wo es denn Karten gebe. Eine Freundin war dann so nett, mir die nötigen Informationen zu geben und ich schrieb einen Tag vor meinem Italienurlaub mitten in der Nacht eine Mail an TV Media, um 2 Karten zu bestellen.
Am nächsten Tag, kurz vor der Abreise nach Italien, wurde mir mitgeteilt, dass es keine einzige Karte mehr gibt. Es gab über 7.000 Kartenbestellungen, allerdings nur 350 Plätze. Irgendwie war ich anstatt enttäuscht eher erleichtert. Mein Problem ist nämlich, sobald ich einen meiner Stars persönlich sehe, bin ich danach kein Fan mehr. So ging es mir schon mit Bully, Rick Kavanian, Otto Waalkes, usw… Die Stars verlieren für mich dann den Glanz und dieses Unnahbare. Und dann stelle ich auch noch fest, dass das auch nur Menschen sind… Na toll… =)

Ich habe den Auftritt von Hape in Wien dann einfach vergessen. Eine Woche vor dem Auftritt, hatte ich dann aber doch Lust hinzugehen, da alle meine Freunde auf mich einredeten, dass ich dadurch eine einmalige Chance verpassen würde. Wo sie Recht haben, haben sie Recht. Allerdings war es aussichtslos noch irgendwo Karten zu bekommen. Ich schreib Mails an TV Media, die mir aber bei jeder Mail aufs Neue absagten, ich schrieb an SIMPL (wo die Veranstaltung stattfinden sollte), aber die verwiesen mich an TV Media, ich schrieb an Thalia (Buchhandlung, die die Veranstaltung in Linz organisiert hatten), usw.
Ich glaube ich habe insgesamt über 30 Mails in dieser Woche vor Hapes Lesung an die ganzen Veranstalter geschrieben, aber trotzdem nichts erreicht. Ich suchte bei eBay nach Karten und auch in Hapes Gästebuch. Auch hier fand ich allerdings nichts und dann kam mir eine typische Carmen Idee. Wenn ich nicht „legal“ Hape sehen kann, dann wenigstens „illegal“. Mein Plan war eigentlich perfekt. Ich suchte die Hotels in der Nähe heraus, ich informierte mich über das SIMPL, ob es Hintereingänge hatte, usw. Der Plan stand und ich fragte in Hapes Gästebuch nach, wer mitmachen will. Nachdem sich keiner bei mir meldete, musste ich eben die Leute anschreieben. Hartnäckig wie ich bin, hatte ich dann, sage und schreibe 2 Österreicher die auch keine Karten hatte ausfindig gemacht. Allerdings kam die eine aus Linz und konnte nicht nach Wien kommen, die andere war allerdings Wienerin und so stand uns nichts mehr im Weg. Um den Plan noch zu perfektionieren, schrieb ich eine Mail an den SIMPL Chef, ob es möglich wäre doch irgendwie reinzukommen und Hape zu sehen. Netterweise sagte er mir, dass ich am Anfang am Bühneneingang stehen dürfe und nach der Lesung mir ein Autogramm und ein Foto holen darf. Marion rief dann auch noch mal im SIMPL an und lies sich die Informationen noch mal bestätigen. Nachdem Marion und ich Telefonnummern getauscht hatten und Treffpunkt und Uhrzeit ausgemacht hatte, konnte es losgehen.

Um 19:00 Uhr stand in mit meiner roten Rose, dem Erkennungszeichen, vor dem SIMPL Eingang und sah dann auch schon Marion. Meine Mama ging zum Eingang und fragte wegen Restkarten, doch die Dame am Empfang sagte, dass es keine mehr gibt. Die Leute die Karten hatten, gingen in der Zwischenzeit hinein und ich ging zur Empfangsdame und fragte, ob es noch Restkarten gibt. Ja, ich wusste zwar schon die Antwort, aber man muss Leute so auf den Nerv gehen, bis sie nachgeben. Die Frau meinte dann, dass ich es kurz vor 20:00 Uhr noch mal versuchen könnte, da es dann vll. nicht abgeholte Karten geben würde, aber die Chance sei sehr gering. Da es erst kurz nach halb Acht war, ging ich mit Marion und meiner Mama noch ans Freie. Da fuhr plötzlich ein „Wien Heute“ Auto vor, da Hape vorher live zu Gast im ORF war, war ich sicher, dass Hape mit diesem „Wien Heute“ Auto kam. Allerdings hielt es logischerweise nicht vor dem SIMPL, sondern vor dem angrenzenden Promi-Restaurant „Plachutta“. Ich begann logischerweise sofort wie eine Irre auf das Auto zu stürzen, woraufhin mir noch eine Horde Leute folgten. Zuerst stiegen zwei Damen von TV Media aus dem Auto, dann Hape und dann Amo Müller (Hapes Manager), der die Sonnenblume trug, die Hape zuvor bei „Sommerzeit“ geschenkt bekommen hatte. Innerhalb von 5 Sekunden, war Hape im „Plachutta“ verschwunden und Amo stand vor der Türe, damit niemand „Unbefugter“ reingehen konnte. Also ging ich wieder zum SIMPL und fragte wegen Restkarten. *haha* Es gab aber noch immer keine. Da kam dann ein Fernsehteam und ich lief wie aufgescheucht vor der Kamera herum um vielleicht interviewend zu werden. Doch man wollte kein Interview von mir. *gg* Da kam mir die Idee beim ORF nachzufragen, ob sie vielleicht eine Kabelhilfe benötigen, wenn sie Hape im Saal filmen, doch so schnell wie der ORF da war, war er auch schon weg. Kurze Zeit später fragte meine Mama nach Restkarten und dann kam der Chef vom SIMPL und meinte zu mir: „Sie wollen also noch Restkarten haben?!“. Ich antwortete mit „Ja!!!!“ und er meinte, dass es keine mehr gebe, er aber mal schauen würde, was sich machen lässt. Er ging dann zu den TV Media Damen und redete mit ihnen und ich setze mich auf die Stufen der Eingangshalle und versuchte auf Kommando zu weinen, um das Herz des SIMPL Chefs zu erweichen. Kurze Zeit später kam er zu mir und sagte zwei dürfen noch rein. Nunja, da wir aber zu dritt waren, musste meine Mama draußen bleiben. Nach zwei Mal Wimpernklimpern meinerseits durften wir dann alle hinein. Was wirklich super lieb von ihm war, da bei der Linzer Lesung sogar VIER Leute MIT Karte nicht mehr reindurften!!! Wir gaben der Kassiererin die 10 € für die Eintrittskarte und gingen hinein. Unser Sitzplatz war ziemlich weit vorne (Tisch Nr. 6). Auf dem Tisch standen schon eine Weinflasche, Mineralwasser, Schnitten, usw. für uns. Dann kam Mirjam Weichselbraun auf die Bühne und begrüßte das Publikum und kündigte Hape an. Dann betrat Hape die Bühne und begrüßte uns. Er sprach mit dem Publikum und meinte dann, wir können ihm Fragen stellen. Jap, hätte ich gewusst, dass ich bei der Lesung teilnehmen kann, hätte ich mir Fragen überlegt, aber so war ich eindeutig überfordert, Ok, ich hätte da schon die ein oder andere Frage gehabt, allerdings war auch der ORF und ATV dabei und ich wollte nicht unbedingt, dass man meine Frage auch im Fernsehen sieht. Außerdem war ich mir auch nicht sicher ob ich nach dieser Frage nicht rausgeschmissen werden würde. Also hielt ich besser meinen Mund. Es kamen dann so glorreiche Fragen, wieso er den Weg „gelaufen“ und nicht „gegangen“ ist. Ob er sich was für uns beim Universum bestellen kann, usw…
Dann kam einer zu spät zur Lesung und setzte sich in die erste Reihe und Hape meinte: „Von wo kommen SIE denn daher?“ „Ich? Ich komme aus Tirol.“ „Sind sie WAHNSINNIG! Sie kommen aus Tirol? Da ist ja Wien schon wie Ausland für sie! Da wäre es doch besser gewesen, sie wären morgen nach München gekommen, das wäre Näher für sie!“ „Ich bin eh morgen in München.“ „Sehr gut, ich auch… dann hätten wir uns einfach dort auf ein Bier getroffen!“. Eine anderer Herr meldete sich zu Wort: „Stimmt es, dass sie 105 Kilo haben? Das habe ich im Internet gelesen.“ „Das könnte ich jetzt nicht bestätigen…“ „Wieviel Kilo haben sie denn?“ „Wie viel Kilo haben SIE denn, mein lieber Herr?“ „Keine Ahnung…“ „Also ich schätze sie auf 80 Kilo.“ „Kann sein, ich habe keine Waage, aber stimmt es nun Herr Kerkeling, dass sie 105 Kilo haben?!“ „Ich habe auch keine Waage…“ =)
Dann meldet sich eine Frau zu Wort: „Gibt es intime Geheimnisse, die sie nicht in ihrem Buch geschrieben haben?“ „Ja, die gibt es…“ „Könnten sie mir bitte eines der Geheimnisse verraten?“ „Nein, denn dann wären es ja keine Geheimnisse mehr!“ „Ach bitteeeee… ich bin auch ganz verschwiegen, ich sag das sicher niemanden!“ „Sie glauben doch nicht, nur weil ich jetzt über der Landesgrenze bin, plaudere ich alles aus?!“ „Ach kommen sie schon! Geben sie sich einen Ruck!!! Ich verrate ihnen dann auch ein Geheimnis von mir. Ist das nicht ein super Deal?!“ „Lassen sie mir 10 Minuten Bedenkzeit…“
Naja, dann kamen noch ziemlich viele Fragen zu dem Buch und dann begann Hape das erste Kapitel zu lesen. Dann war wieder eine Fragerunde angesagt und dann kam die Frage: „Wieso sind sie nicht mit ihrem Partner Angelo den Weg gegangen?“ *stille im ganzen Saal* Nach einigen Sekunden Hape ernst: „Ich wollte bewusst nicht mit ihm gehen, aber er ist einen Teil des Weges ein Jahr nach mir gegangen.“ Nächste Frage: „Haben sie oft zu Hause angerufen und sie ausgeheult?“ Antwort: „Ab und zu, zum Beispiel als ich fast erschossen worden wäre, aber zu Hause anzurufen und sich auszuheulen ist nicht besonders gut, da man dann als Antwort bekommt, man soll nach Hause kommen, und das will man ja schließlich auch nicht hören…“
Die nächste Frage lies nicht lange auf sich warten: „Was ist das Universum?“ Hape: „Das All.“ Eine andere Zuschauerin: „Das All besteht aus Molekülen,….“ Hape: „Hallooooo?! Wir sind ihr keine physikalische Sendung! Es kam dann noch ein Haufen von Fragen, wie z.B. ob das deutsche Fernsehen wirklich so scheiße ist, usw… und Hape redete zwischendurch immer wieder Wienerisch, was er wirklich gut kann. =)
Nach der Fragerunde las Hape wieder ein Kapitel vor und dann durfte man wieder Fragen stellen, wo unter anderem die Frage kam: „Wie viel Geld bekommen sie für diese Lesung hier und machen sie die Lesungen nur aus finanziellen Gründen?“ Hape: „Bekomme ich für die Lesung überhaupt Geld?!“ TV Media Mitarbeiterin: „Nein!“ Hape: „Sehen sie, ich mache es nicht des Geldes wegen.“ Dann stieg Hape von der Bühne und ging direkt zu den Leuten hin um Fragen zu beantworten. Um 22:00 Uhr beendete er das letzte Kapitel des Buches und meinte dann: „Autogramme und Fotos gibt’s gleich, aber jetzt brauch i amol a Zigrettal…“ *brüller*

Nachdem er wieder zurück auf die Bühne kam, um die Bücher zu signieren und Fotos zu schießen, drängte ich mich in die erste Reihe, sodass ich vor Hape stand. Marion war leider unzählige Reihen hinter mir, sodass ich mich wieder zurück in Reihe 30 drängen musste. Dort stand dann auch Marika Lichter (Gewinnerin des österreichischen „Dancing Stars“) von der ich dann ein Foto knipste. Es stand dann auch plötzlich Manuel Ortega (österreichischer Sänger, der uns beim Song Contest im Jahre 2002 vertrat) da. Dann kam das Fernsehteam und filmte Marika Lichter, Manuel Ortega, Mirjam Weichselbraun, und die anderen Promis die gekommen waren. In der Zwischenzeit kam meine Mama auch nach vor zu der Bühne und winkte mit einem Hape Buch. Ich meinte: „Wieso kaufst du dir ein Buch, wenn wir eh schon eines haben.“ „Ich habe es nicht gekauft, sondern geschenkt bekommen. Ein Mitarbeiter hat es mir einfach geschenkt, daraufhin ist noch ein anderer gekommen, der so ein Buch haben wollte, aber der Mitarbeiter meinte, dass man es sich am Eingang für 20 € kaufen könnte. Keine Ahnung, wieso ich es geschenkt bekommen habe…“ Meine Mama ging dann zu Mirjam und lies sich ein Autogramm geben, dann zu Marika Lichter und lies sich für mich auch noch ein Autogramm geben und dann stellten wir uns bei Hape an. Ich lies Marion vor und sie holte sich von Hape ein Autogramm und ich machte ein Foto, dann holte sich meine Mama ein Autogramm und dann ich. Die meisten Leute die von Hape ein Foto wollten, standen einen halben Meter weit von Hape entfernt und trauten sich nicht Näher ran. Nur ganz wenige legten vorsichtig einen Arm um ihn. Naja, und dann kam ICH, der Promi-Schreck… *hehe* Mit beiden Armen umschlang ich ihn, drücke meine Wange an seine und drückte Hape ziemlich fest, sodass Hape die Luft anhielt. Ich meinte: „Sorry, aber das muss jetzt einfach sein!“, woraufhin alle Mitarbeit und Hape einen Lachanfall bekamen. Ich ließ Hape dann auch nicht mehr los und schmiegte mich an ihn. Wenn da mehr Platz gewesen wäre, hätte ich mich ja auf Hapes Schoß gesetzt, aber leider war nicht so viel Platz. Er streichelte dann meinen Arm und drückte mich auch noch leicht an sich und dann ließ ich ihn los bedankte mich und verließ die Bühne. Dann setzte ich mich auf den Bühnenrand vor Hape und schoss Fotos. Meine Mama meint dann, dass sie auch noch mal hinauf geht und ein Foto mit Hape macht. Also stiegt sie auf die Bühne und wurde mit: „Stimmt’s sie sind Renate?“ begrüßt. Dann machte ich ein Foto von Hape und meiner Mama und dann kam plötzlich Frau Schüssel! Die Frau unseres Ex-Bundeskanzlers. Sie stieg auf die Bühne und holte sich vom verwunderten Hape ein Autogramm. Ich machte dann von ihr auch noch ein Foto und dann waren eigentlich alle Fans weg. Hape ging dann auch von der Bühne und Marion und ich winkten ihm nach. Im Saal waren dann nur noch SIMPL Mitarbeiter, der SIMPL Chef und ein paar TV Media Mitarbeiter… na ja und meine Mama, Marion und ich.
Marion und meine Mama wollten gerade gehen, als ich Hapes Trinkglas sah, von dem er die ganze Zeit während der Lesung getrunken hatte. Ich wollte es einfach mitnehmen, aber Marion meinte, ich kann nicht einfach Eigentum vom SIMPL stehlen. Stimmt, da hatte sie Recht, also beschloss ich einfach von Hapes Glas zu trinken und den Rand abzulecken. Meine Mama fand die Idee mehr als peinlich und ging aus dem Saal und auch Marion war nicht begeistert. Normalerweise trinke ich nicht einmal 2x von MEINEM EIGENEN Glas, aber bei Hapes Glas musste ich eine Ausnahme machen. Meine Mama ging und im Saal waren nur noch 6 SIMPL Mitarbeiter und der SIMPL Chef von dem ich die Erlaubnis bekommen hatte, an Hapes Lesung teilzunehmen. Ich sagte zu Marion: „Jetzt oder nie!“, sprang auf die Bühne, ging zu Hapes Glas, trank einen Schluck davon und leckte dann den Rand mit Hapes Speichel ab. *loool* Als ich die Bühne verlies, grinste der SIMPL Chef nur und schüttelte den Kopf. Dann verabschiede ich mich und ging ins Freie. Während ein Mitarbeiter Hape und seinen Manager ein Bier hinter die Bühne brachte…




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